Projektbeispiel: Optimale Auslegung von Puffern, Mischerkapazitäten und gefahrenen Wegen in der chemischen Produktion

Ein international tätiges Großunternehmen der Chemieindustrie plante die Erweiterung seiner Produktion für Klebstoffe und Elastomere. Steigende Produktionsmengen sowie schwankende Auftragslasten führten zu Unsicherheiten hinsichtlich der zukünftigen Anlagenkapazität.
Im Mittelpunkt stand die Fragestellung:
Reichen bestehende Puffer- und Mischkapazitäten aus – oder werden zusätzliche Anlagen benötigt?
🧩 Herausforderung
Die Produktion chemischer Produkte ist durch eng gekoppelte Prozessschritte sowie komplexe Materialflüsse geprägt. Bereits geringe Änderungen bei Auftragslast oder Ressourcenverfügbarkeit können zu Überlastungen einzelner Anlagen führen.
Vor Projektbeginn bestanden insbesondere Unsicherheiten bei:
- notwendiger Anzahl an Mischern
- optimaler Dimensionierung der Pufferkapazitäten
- Einfluss des Personaleinsatzes auf die Gesamtleistung
- tatsächlicher Kapazitätsgrenze der Produktion
Eine Fehlauslegung hätte entweder Produktionsengpässe oder unnötig hohe Investitionen zur Folge gehabt.
🎯 Ziel
Wirtschaftlich und technisch abgesicherte Produktionsauslegung:
- reibungsloser Produktionsablauf auch bei Lastspitzen
- optimal dimensionierte Pufferbereiche
- effizienter Einsatz von Anlagen und Personal
- belastbare Entscheidungsgrundlage für Investitionen
⚙️ Vorgehen
Auf Basis realer Produktionsdaten wurde ein Simulationsmodell der gesamten Produktions- und Materialflussprozesse mit Simio erstellt.
Untersucht wurden verschiedene Szenarien hinsichtlich:
- unterschiedlicher Auftragslasten
- variierender Pufferkapazitäten
- Anzahl eingesetzter Mischanlagen
- unterschiedlicher Personalausstattung
Die Szenarien wurden anhand zentraler Kennzahlen wie Ausbringung, Wegezeiten, Ressourcenauslastung und Kosten bewertet.
Kundennutzen
- Sicher bestimmte Kapazitätsgrenze der Produktion
- Optimal ausgelegte Mischer- und Pufferkapazitäten
- Minimierte interne Transport- und Laufwege
- Vermeidung unnötiger Anlageninvestitionen
- Fundierte Entscheidungsbasis für Produktionserweiterungen
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Markus Bans
Dipl.-Ing. (FH). - Geschäftsführer
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ATS Prozessoptimierung
Markus Bans
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