Projektbeispiel: Optimale Dimensionierung von Maschinen, Werkzeugen, Ressourcen und Mitarbeitern in der Spraydosenproduktion

Ein mittelständisches Unternehmen der Spraydosen-Herstellung plante die Optimierung seiner Produktion zur Sicherstellung zukünftiger Absatzmengen. Die Fertigung umfasst mehrere aufeinander abgestimmte Prozessschritte zur Herstellung der einzelnen Dosenkomponenten.
Die zentrale Fragestellung lautete:
Wie viele Maschinen, Werkzeuge, Mitarbeiter und Transportressourcen sowie Stellflächen werden benötigt, um die geforderte Ausbringung stabil und wirtschaftlich zu erreichen?
🧩 Herausforderung
Die Produktion von Spraydosen besteht aus mehreren voneinander abhängigen Fertigungsschritten. Zusätzlich beeinflussen Werkzeugverschleiß, Wartungsintervalle sowie unterschiedliche Losgrößen maßgeblich die Produktionsleistung.
Vor Projektbeginn bestanden Unsicherheiten hinsichtlich:
- erforderlicher Anzahl von Maschinen und Werkzeugen
- optimalem Personaleinsatz
- notwendiger Staplerkapazitäten
- Auswirkungen von Werkzeugabnutzung auf die Ausbringung
- sinnvoller Organisation der Werkzeugwartung
- benötigter Stellflächen
Eine falsche Dimensionierung hätte entweder Kapazitätsengpässe oder unnötige Investitionskosten verursacht.
🎯 Ziel
Wirtschaftlich optimale Produktionsauslegung:
- stabile Erreichung der Zielausbringung
- effizienter Einsatz von Maschinen und Personal
- reduzierte Stillstände durch geeignete Wartungsstrategien für die Werkzeuge
- abgesicherte Investitionsentscheidungen
⚙️ Vorgehen
Ein Simio-Simulationsmodell der gesamten Spraydosenproduktion wurde aufgebaut und verschiedene Szenarien analysiert.
Untersucht wurden:
- unterschiedliche Anzahl von Maschinen, Werkzeugen und Mitarbeitern
- variierende Staplerkapazitäten
- verschiedene Losgrößen je Produkt
- Einfluss unterschiedlicher Werkzeugabnutzungsgrade
- alternative Wartungsstrategien
- variierende Kapazitäten der Stellflächen
Die Szenarien wurden hinsichtlich Ausbringung, Ressourcenauslastung und Produktionsstabilität bewertet.
Ergebnis
Durch simulationsbasierte Analysen mit der Software Simio konnte die bestmögliche Kombination aus Anlagen, Personal und Wartungsstrategie bestimmt werden. Gleichzeitig wurden optimale Losgrößen für die Produktion identifiziert und Engpassrisiken reduziert.
Kundennutzen
- Optimal dimensionierte Maschinen-, Ressourcen- und Mitarbeiterausstattung
- Stabil erreichte Produktionsausbringung
- Effiziente Werkzeugwartungsstrategie
- Sinnvolle Losgrößen je Produkt bestimmt
- Stellflächen optimal dimensioniert
- Investitionsentscheidungen belastbar abgesichert
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Markus Bans
Dipl.-Ing. (FH). - Geschäftsführer
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ATS Prozessoptimierung
Markus Bans
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